[eyd], Humanitarian Clothing – Die kleidsame Menschenrechtsinitiative

[eyd] gibt es nun schon seit fast zwei Jahren – doch offenbar war ein Neustart bei Shirthunters notwendig, um das tolle Label zu finden und vorstellen zu können. Und vorzustellen gibt es bei [eyd] eine ganze Menge (was nicht nur an den sehr transparenten, gut aufbereiteten Infos liegt): Strenggenommen handelt es sich bei [eyd] weniger um ein Label, sondern vielmehr um die Umsetzung einer großartigen Idee, an deren Ende Klamotten nur ein Ergebnis darstellen:

Wir stehen gegen Menschenhandel ein, klären über die Probleme auf und ermöglichen gleichzeitig Überlebenden einen Neubeginn. Dafür arbeiten wir mit karitativen Partnerwerkstätten zusammen in denen ehemalige Zwangsprostituierte faire Arbeit und neue Hoffnung bekommen. Für sie machen wir das alles. Und für dich entsteht dabei alltagstaugliche Mode mit klaren Werten.

Quelle: https://www.eyd-clothing.com/faq.htm?SessionId=&a=catalog&p=111

Mit [eyd] investierst du nicht nur in sozial- und umweltverträgliche Mode, sondern hauptsächlich in die Menschen, die diese für dich machen. Die Frauen sollen den wahren Gewinn einfahren, eine Arbeit, eine Zukunft bekommen.

Quelle: https://www.eyd-clothing.com/humanitaere-mode.htm?SessionId=&a=catalog&p=101

Um dieses Ziel zu erreichen, arbeitet [eyd] mit sozialen Nähwerkstatten, in denen die Frauen nicht nur eine berufliche Ausbildung, Arbeit und ein faires Gehalt bekommen, sondern auch Schulunterricht, psychologische Betreuung und Wertschätzung. Und weil man nicht nur fair zu Menschen, sondern auch zum Planeten Erde sein will, werden die Stoffe (aus Bio-Baumwolle und Lyocell) für [eyd] ökologisch korrekt und fair hergestellt und enthalten keine tierischen Bestandteile. Aktive Müllvermeidung und Kartonrecycling sind ein weiterer Baustein zum Schutz der Umwelt.

Doch die besten Ideen und Absichten wären nicht wirksam, wenn die modischen Ergebnisse nicht kleidsam wären – aber, Entwarnung, das Gegenteil ist der Fall: Die Produktpalette von [eyd] ist ziemlich breit – ihr findet Kleider, Hosen, Blusen, Pullover sowie diverse Accessoires und natürlich auch jede Menge T-Shirts – und relativ basic gehalten (was übrigens auch so gewollt ist, durch die puristischen Designs und einfache Verarbeitungstechniken soll den Frauen ein tragbarer Alltag ermöglicht werden, der ihnen Zeit für Freizeit, Unterricht und Therapie lässt). Aber keine Sorge: Auf Prints und schöne Details wie aufgesetzte Brusttasche oder Nählabels am Saum muss man gerade bei den T-Shirts keiner verzichten. Mein ganz persönlicher Favorit: Das Santosh-Shirt, ganz knapp vor Raj mit der Ananas-Brustasche! In diesem Sinne: [eyd] – Empower Your Dressmaker. Jetzt!

(c) Fotos: www.eyd-clothing.com

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