Fallin‘

Fallin‘ kommen aus Italien und machen ziemlich geile Stoffe. Die Shirts werden in Italien hergestellt, bedruckt und kommen limitiert. Für 36 Euro sind die Stücke zu haben. Unser Favorit ist auf jeden Fall King Kong auf dem Bananen-Wolkenkratzer!

Übrigens, laut dem stets gut informierten Blog mit dem allerklärenden Namen T-shirts Around the Internet gibt es 7 Euro Rabatt, wenn man den Code „lovedalia“ eingibt – dies natürlich wie immer ohne Gewähr.


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Pirate Bath

Pirate Bath stehen noch ganz am Anfang der Designkarriere, die ihren Anfang in der elterlichen Garage nahm. Noch werden sind die Shirts handgemalt, bald sollen die ansehnlichen Teile im Siebdruckverfahren bedruckt werden, hierfür sucht die junge Dame hinter dem Label noch Sponsoren.
Bis endlich gesiebdruckt werden kann, sollte man sich an den klaren, eingängigen Design erfreuen, die für nur 12 US$ sich an eure Leibchen schmiegen.

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Das Gestreifte

Die Ladys sind ja in Sachen T-Shirt-Mode etwas anders unterwegs als die Herren der Schöpfung. Ein lässiger Spruch oder ein abgefahrenes Label, das ist ihre Sache nicht. Die modische Frau greift zum Beispiel gern zum unifarbenen Look, dafür aber mit perfektem Schnitt. Warum: Weil das T-Shirt an sich keine Mode ist. Es wird erst zur Mode in der Kombination. Das bedruckte T-Shirt ist daher eine Randerscheinung in der Modewelt. Ein guter T-Shirt-Aufdruck will Dir immer etwas sagen, ist immer Kommunikation, in der Mode kommuniziert das T-Shirt, bzw. der Körper in dem T-Shirt. Die Frau kommuniziert dabei gern Weiblichkeit.

Lebenskunst ist die Kunst des richtigen Weglassens

an diesem Modebegriff orientierte sich Coco Chanel. Die Reduktion ist ein Grundprinzip nicht nur in der Mode, sondern auch im Design, überall da, wo es um Ästhetik geht. Das ist auch der Grund dafür, dass ein T-Shirt so erfolgreich werden kann, das nichts zeigt, außer Streifen. Nur zwei Farben, eine Form. Die Reduktion in annähernder Perfektion. Spätestens in diesem Sommer hat es der Streifen geschafft, sich nahezu um den Korpus jeder modebewussten Dame zu schlängeln. Bei allen Labels hing der Streifen an der Stange. Im Sommer als T-Shirt, jetzt zum Winter als Pullover.

Und warum sieht das in seiner Einfachheit so gut aus? Weil der Streifen Symbol von Emanzipation bei gleichzeitiger Hervorhebung von Weiblichkeit, Eleganz und Sexappeal ist. Ein Accessoir aus der Männerwelt, und zwar aus der schwitzenden, arbeitenden Männerwelt, das von den Frauen adaptiert wurde. Aus ähnlichem Grunde sexy, aus dem Frauen (ein schönes Klischee aus Film und Fernseen) nach der ersten Liebesnacht im übergestreiften Hemd des Geliebten so unwiderstehlich aussehen.

Doch das gestreifte Shirt kann auch recht widerstehliche Formen annehmen, wie mir während des Schreibens dieses Artikels im Waschsalon bewusst gemacht werden sollte, als eine Dame, in eben diesem von mir gerade als sexy beschriebenen Stil an den Geldautomaten tritt. Der Streifen wirkt nur da, wo er mit seiner geschwungenen Form die Leichtigkeit betont; da, wo er droht den fülligen Leib einzukreisen, sollte besser auch die letztmögliche Reduktion, die des Streifens, vorgenommen werden.

Fotos: Audrey Tatou in „Coco avant Chanel“ (oben links), T-Shirt von Urban Outfitters (oben Mitte), On The Streets in London (oben rechts) und Paris (unten rechts) gefunden bei The Sartoralist, Shirt aus der Herbst-Kollektion von Sessùn (unten links), irgendwo im web (unten Mitte)

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